Diana Maak

“Ich sehe was, was du nicht siehst?”
Videographie als Datenerhebungsmethode

Diana Maak

Diana Maak

Die Nutzung von Videographie als Datenerhebungsmethode ermöglicht es, das eine oder andere zu sehen und vor allem „festzuhalten“, was sonst schwer zu fassen wäre bzw. sogar unbeobachtet bliebe. Doch selbst viele Videokameras können nicht alles sehen. Ferner stellt sich die Frage, ob die Kamera gelegentlich etwas sieht, was ohne sie gar nicht zu sehen wäre – z.B. einen Schüler, der einer Mitschülerin 2 Euro dafür bietet, wenn sie das T-Shirt vor der Kamera hebt oder einen weiteren Schüler, der eifrig in die Kamera winkt.

Insbesondere im Fall von Videographie entsteht zudem leicht der Eindruck, dass nichts anderes zu tun sei als eine Kamera, ggf. mehrere Kameras, aufzustellen und laufen zu lassen. Ob bzw. wann diese Annahme zutrifft wird – neben der Diskussion von Möglichkeiten und Grenzen der Daten­erhebungs­methode Videographie – im Mittelpunkt des Vortrages stehen.

Diana Maak

seit 2015 wissenschaftliche Mitarbeiterin am Seminar für DaF/DaZ der Europa Universität Flensburg,
2009-2014 wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Friedrich-Schiller-Universität Jena am Institut für Auslandsgermanistik/ Deutsch als Fremd- und Zweitsprache
2006-2009 Aufenthalt in Aarhus, Dänemark (u.a. tätig als DAAD Sprachassistentin und FOF-Lehrerin für Deutsch und Dänisch)
2006 Abschluss Magistra Artium in den Fächern Auslandsgermanistik/ Deutsch als Fremd- und Zweitsprache, Psychologie und Französisch (Friedrich-Schiller-Universität Jena)

Arbeits-/Forschungsschwerpunkte:
Sprache im Fach, videographische Lehr-/Lernforschung, DaZ-Seiten­einsteigerInnen, die globale Simulation als alternative Fremdsprachenlehr-/-lernmethode

Weitere Infos zur Person unter:
http://www4.uni-flensburg.de/daf-daz/mitarbeiter/diana-maak-ma/