Jasmin Benz

Vignetten und deren Einsatzmöglichkeiten in der empirischen Deutschdidaktik:

Den situativen Bezug von Vignetten nutzen, um Lehrerkompetenzen zu erheben
Jasmin Benz

Jasmin Benz

Vignetten bilden Lehr- und Lernsituationen in ihrer Komplexität und situativen Gebundenheit ab und eigenen sich daher in besonderer Weise für die Erhebung von (Lehrer-) Kompetenzen (vgl. Oser et al. 2010). Zudem können sie als objektive und proximale Methode der Erfassung von personellen Kompetenzen verstanden werden (vgl. Rehm & Bölsterli 2014).

Dabei beinhalten die eingesetzten Vignetten in der Regel Lehr- und Lernsituationen und setzen in Kombination mit offenen oder auch geschlossenen Antwortformaten einen Bearbeitungsimpuls. Die so erhaltenen Daten sind grundsätzlich verschiedenen Auswertungsverfahren zugänglich.

In dem Beitrag wird auf verschiedene Konzeptions- und Auswertungsmöglichkeiten eingegangen; außerdem wird die Einhaltung von Gütekriterien thematisiert.

 

Quellenangaben:
Oser, Fritz; Heinzer, Sarah & Salzmann, Patrizia (2010): Die Messung der Qualität von professionellen Kompetenzprofilen von Lehrpersonen mit Hilfe der Einschätzung von Filmvignetten. In: Unterrichtswissenschaft 38 (1), S. 5-27.

Rehm, Markus & Bölsterli, Katrin (2014): Entwicklung von Unterrichtsvignetten. In: Dirk, Krüger, Ilka Parchmann & Horst Schecker (Hrsg.): Methoden in der naturwissenschaftsdidaktischen Forschung. Berlin: Springer Spektrum, S. 213 – 225.

 

Biografische Notiz – Jasmin Benz

Jasmin Benz arbeitet seit August 2014 als abgeordnete Lehrerin an der PH Ludwigsburg für das Promotionskolleg „Professionalisierung im Lehrberuf (ProfiL)“ und untersucht die Wirksamkeit von Lehrerweiterbildungen für Deutschlehrkräfte.

Link zur Homepage: http://www.ph-ludwigsburg.de/15572.html