Anica Betz

Fragebögen als quantitativ ausgerichtetes Erhebungsinstrument in der deutschdidaktischen Forschung – am Beispiel einer Studie zu linguistischer Wissenschaftsvermittlung im Schülerlabor

Der Fragebogen als klassisches empirisches Erhebungsinstrument, das in vielen Fachdisziplinen (u.a. der pädagogischen Psychologie und den Sozialwissen-schaften) eingesetzt wird, kann in unterschiedlich angelegten Studien angewen-det werden. Bei quantitativer Ausrichtung werden überwiegend geschlossene Items verwendet, bei stärker qualitativem Fokus offene Fragen; es kann jedoch auch eine Kombination aus beidem zum Einsatz kommen. Die Konzeption eines solchen Fragebogens birgt verschiedene Schwierigkeiten von der Bestimmung der Messzeitpunkte, über die Wahl der zu messenden Konstrukte bis hin zur Itemformulierung. Diese sollen im Fokus des Vortrags stehen, der nicht nur theoretische Überlegungen, sondern auch praktische Tipps zur Umsetzung beinhaltet. Deshalb wird der Vortrag um eigene Erfahrungen und Beispiele aus einer deutschdidaktischen Studie, die im Rahmen meiner Promotion an der Ruhr-Universität Bochum durchgeführt wurde, ergänzt und anhand dessen gezeigt, wie man bei der Fragebogenkonstruktion vorgehen und mit den Schwie-rigkeiten umgehen kann. Darüber hinaus soll auch auf die technische Umsetzung und die EvaSyS-Technik zur elektronischen Fragebogenerstellung, die die Auswertung erleichtert, eingegangen werden sowie ein kurzer Ausblick auf die Auswertung der Fragebögen erfolgen.

 

Biografische Notiz – Anica Betz

Anica Betz, seit November 2013 Stipendiatin im Promotionskolleg
‚Wissenschaftsvermittlung im Schülerlabor‘ der Professional School of Education an der Ruhr-Universität Bochum,

Promotion in der Germanistischen Sprachdidaktik mit dem Arbeitstitel: Zur Rolle von Authentizität in der linguistischen Wissenschaftsvermittlung
im Schülerlabor – am Beispiel des Ruhrdeutschen, betreut von Jun.-Prof. Dr. Claudia Müller und Prof. Dr. Björn Rothstein.